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Tassos Eleftheriadis

Ich wurde am 30. Dezember 1962 in Thessaloniki, Griechenland, geboren. Meine Eltern verließen 1966 ihre Heimat und kamen nach Deutschland, um zunächst für zwei Jahre hier zu arbeiten und dann mit ihren Ersparten wieder nach Griechenland zurückzukehren. Sie holten mich ein halbes Jahr später nach und blieben. Insgesamt 38 Jahre, bis sie vor acht Jahren in die alte Heimat zurückkehrten.

Ich dagegen blieb. Wuchs zweisprachig auf und durchlief das gesamte deutsche Schulsystem. Von der Grund-, Haupt- und Realschule bis zum Gymnasium. Parallel besuchte ich neun Jahre lang den griechischen Nachmittagsunterricht mit dem Abschluss des griechischen Gymnasiums. Es folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften in der Technischen Universität Hannover mit dem Abschluss als Diplom-Ökonom.

1990 startete mein Berufsleben. Wie sollte es anders sein, als Leiter der Finanzen in einem griechischen Großhandelsunternehmen. 1991 wechselte ich in eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bei der ich bis heute beschäftigt bin.

Während all dieser Jahre reiste ich sehr viel durch die Welt, aber mindestens auch einmal jährlich nach Griechenland. Immer auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und der eigenen Identität. Als Wahlhannoveraner stelle ich heute fest, dass Griechenland meine Heimat ist, Deutschland mein zu Hause und im Geiste bin ich Europäer.

Was lag also näher, einen Philhellenischen Verein in Hannover mit zu gründen?

Herr Eleftheriadis - Copy
roswitha

Roswitha Thiele

Ich bin in Hannover geboren, verheiratet und seit 2012 ist zu meinen vier Kindern und drei Enkelkinder noch ein griechisches Patenkind dazu gekommen.
Meine erste Berührung mit Griechenland hatte ich im Jahr 1992, als ich griechische Musikstudenten kennen lernte. Sofort war ich von der Sprache, der Musik und den Tänzen begeistert. Schon bald wurde ich Mitglied in einem griechischen Verein und begann mich für die SOS-Kinderdörfer in Griechenland zu engagieren. Zunächst sammelte ich Bekleidung und Spielsachen, die ich mit Hilfe der Hapag Lloyd nach Athen schickte. Seit 1997 sammele ich, mit den von der Hannoverschen Volksbank gesponserten Spardosen, Spenden, die ich jedes Jahr im November persönlich im Athener Büro der griechischen Kinderdörfer abliefere. So habe ich die Gewissheit, dass jeder Cent ohne Abzüge ankommt. In den folgenden Jahren organisierte ich sieben Benefizveranstaltungen, zwei davon in Athen. Meine seit 2000 erstellten Jahreskalender zum Preis von 10 € (8 € gehen an die Kinderdörfer) vertreibe ich inzwischen bundesweit und die bei Benefizkonzerten aufgenommen CD´s mit dem „Deutsch-Griechischen Chor Braunschweig“ erfreuen die Liebhabern der griechischen Volksmusik und sind für 15 € erhältlich.
Durch diese Aktivitäten konnte ich die Kinderdörfer mit über 20.000 € unterstützen.
Wer sich über eine Kinder- oder Dorfpatenschaft informieren möchte, um den griechischen Kindern zu helfen, kann mit mir Kontakt aufnehmen unter: roswitha@thielenet.eu

Martina Attenberger

Ich stamme aus einer vorwiegend belgischen Kaufmannsfamilie und bin am Niederrhein und im Süden Deutschlands aufgewachsen.

Als Kind hatte ich Gelegenheit, mich mit verschiedenen Ländern, Kulturen und Sprachen, vor allem aber mit Musik und Kunst auseinander zu setzen. Dies wurden meine ersten Studienfächer. Etwas später kamen Germanistik, Geisteswissenschaften, Jura und eine Ausbildung zur Mediatorin hinzu.  Hauptberuflich arbeite ich heute als Lehrerin und leite als Rektorin eine Grundschule in Hannover.

Meine Liebe zu Griechenland und seinen ganz besonderen Menschen war latent immer vorhanden und ich durfte im Jahr 2005 ein ganzes Jahr in Athen leben und  dort eine Art Praktikum bei der Griechenlandzeitung absolvieren.

Seit dem lässt mich das krisengeschüttelte Land nicht mehr los. Ich möchte mehr lernen, wie es ist und tun, was ich kann.

Darum habe ich im Mai 2013 die PHILEA e.V. mitgegründet und fördere als stellvertretende Vorsitzende und Gestalterin des Programms mit Hilfe von Fachleuten aktuelle Informiertheit, kulturellen Austausch sowie soziales Engagement für Griechenland.

Wir können zwar die Welt nicht retten, aber wir können Lichter im Dunklen anzünden und Völkerverständigung leben. Packen wir es an!

Martina Attenberger

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